Illegitimes Papsttum

Die erste weltliche Legitimation des Papsttums erfolgte durch ein angeblich von Kaiser Konstantin ausgestelltes Dokument, worin er dem Papst Silvester und dessen Nachfolgern die Hoheit über die Stadt Rom und den gesamten Erdkreis (Urbi et orbi) übergab.

Dieses kurz nach der Erfindung des Konzepts "Papst" veröffentlichte und offensichtlich als Macht-Legitimation gedachte Dokument, bekannt als die "Konstantinische Schenkung", stellte sich jedoch Jahrunderte später als Fälschung herraus.

Es fallen, gemäß dieser Darstellung, hier somit zwei wichtige Ereignisse der Kirchengeschichte zusammen: die Begründung des Papsttums und die wohl erste weltliche Lüge unter ihm.

Quelle: Gerald Drews und Pat Lauer, Allgemeinbildung für Angeber, Obris Verlag, 2003

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