Ubuntu 15.10: Alles beim Alten

Ein wiederkehrendes Thema bei all den Ubuntu Releases der letzten Jahre war "Alles beim Alten". Für mich wurde daraus über das letzte halbe Jahr ein "Alles beim Alten, weitergehen".

Ubuntu ist leider auch schon einige Zeit nicht mehr die Distribution, die man einfach weiter empfehlen kann. Angefangen hat dieses Problem für mich als Ubuntu entschied, alle Suchbegriffe aus der Programmübersicht ins Internet weiter zu leiten. Dies war so konträr zur Nutzererwartung, dass man bei jeder Empfehlung darauf hinweisen musste.

Als dieses Problem endlich überwunden war - Ubuntu revidierte die Entscheidung - zeigte sich allsbald das nächste Problem: Ubuntu zog nicht mit, was Usability angeht.

Elementary OS

Distributionen wie das auf Ubuntu basierende elemenary OS machen seit einiger Zeit vor, wie schlicht und Übersichtlich der Desktop und die Programm-Übersicht gehalten werden kann. Leider gibt es hier zwei gar nicht so einfach zu ändernde und unübliche Designentscheidungen: Ordner und Dateien werden durch einen einzelnen Klick aktiviert und auf dem Desktop werden weder Dateien noch Ordner angezeigt. Und damit ist auch diese Distribution nicht wicklich zu empfehlen. Und das ist bei der Eleganz der Oberfläche äußerst schade. Auch das diese Distribution als einzige den Dateimanager mit mehreren Spalten anzeigen kann, stimmt mich fast traurig - ich will das haben :-)

Ubuntu Mate

Ich werde bei meinen nächsten Versuchen auf Ubuntu Mate setzen. Es scheint mir, als würde es sich hierbei um eine sowohl Anfänger als auch Poweruser taugliche und vorallem in ihrer Nutzung erwartungskonforme Distribution handeln. Vielleicht der goldene Mittelweg zwischen Eleganz und Funktionalität.