Umgekehrtes Verhältnis zwischen Religiosität und gesellschaftlicher Gesundheit

«[…] Der unabhängige Forscher Gregory S. Paul [auf Wikipedia] entdeckte in einer Studie von 2005, veröffentlicht im Journal of Religion and Society, ein umgekehrtes Verhältnis zwischen Religiosität (gemessen am Gottesglauben, biblischen Wortglauben und der Regelmäßigkeit von Gebeten und Gottesdienstbesuchen) und gesellschaftlicher Gesundheit (gemessen an der Suizidhäufigkeit, der Mordhäufigkeit, Kindersterblichkeit, Lebenserwartung, sexuell übertragenen Krankheiten, Abtreibung und Jugendschwangerschaft) in 18 demokratischen Industrieländern.

„Im Allgemeinen korreliert eine größere Glaubenshäufigkeit und Gottesanbetung mit einer größeren Häufigkeit von Mord, Jugendsterblichkeit und Sterblichkeit bei jungen Erwachsenen, Geschlechtskrankheiten, Jugendschwangerschaft und Abtreibung in wohlhabenden Demokratien", fand Paul heraus. […]

1934 entdeckte Abraham Franzblau eine negative Korrelation zwischen der Akzeptanz religiöser Glaubenssätze und drei verschiedenen Maßstäben von Ehrlichkeit. Je größer die Religiosität war, desto geringer war die Ehrlichkeit.

1950 führte Murray Ross mit 2000 Mitgliedern der YMCA eine Studie aus und entdeckte, dass Agnostiker und Atheisten mit höherer Wahrscheinlichkeit Bereitschaft zeigen, den Armen zu helfen, als die, welche sich als tief religiös betrachen. […]» - hpd: Ist das Christentum gut für die Welt?

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Hier in Auszügen veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des HPD.

The author

Written by Per

Free software enthusiast and transhumanist residing in Stuttgart, Germany.


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